Einsatzgebiete

 Langzeit-Missionen der OSZE und ihre Aufgaben

  • Bosnien und Herzegowina: seit 1995, als Teil der Umsetzung des Friedensabkommens
    von Dayton eingerichtet zum Aufbau demokratischer Institutionen, zur Reform
    des Sicherheitssektors und der Verwaltung und zur Förderung von Menschenrechten.

  • Georgien: seit 1992, zunächst in einer Mediationsrolle im Konflikt zwischen Georgien
    und Ossetien, 1994 erweitert zur umfassenderen Unterstützung beim Aufbau
    demokratischer Institutionen und zur Förderung der Menschenrechte.

  • Kosovo: seit 1999, als eine „Säule“ der UN-Mission in Kosovo (UNMIK) mit Verantwortung
    für die Polizei-, Richter- und Verwaltungsausbildung, für den Aufbau demokratischer
    Institutionen, die Durchführung von Wahlen und die Förderung der Menschenrechte.

  • Kroatien: seit 1996, zur Förderung von Menschenrechten, zum Schutz von Minderheiten
    und zur Stärkung rechtsstaatlicher Strukturen, später erweitert um eine Polizeikomponente
    zur Reform der kroatischen Sicherheitsbehörden

  • Mazedonien: seit 1992, als Frühwarnmechanismus gegen ein „Überschwappen“
    der Konflikte und Kriege auf dem westlichen Balkan nach Mazedonien

  • Moldau: seit 1993, als diplomatische Mission mit dem Ziel, eine Einigung im
    Transnistrien-Konflikt zu erzielen

  • Montenegro: seit 2006, zur Unterstützung der politischen Institutionen in Montenegro
    im Zuge der Umsetzung demokratischer Prinzipien und der Menschenrechte

  • Serbien: seit 2001, zur Unterstützung von Demokratisierung und der Implementierung
    von Minderheitenrechten in Verfassung und Verwaltung Serbiens